11. Tag : Strandtag in Sagres

Schön ausgeschlafen und froh nicht 20km unter der Sonne und auf dem Sand Portugals abreißen zu müssen. Entspannt mit Cafe und Crossaint in den Tag gestartet. Danach den Strand und das Meer genossen. Es war kalt und hat mich Überwindung gekostet hinein zu kommen, aber einmal drin war es herrlich in den Wellen des Atlantik. Danach im Hostel alles gepackt für die Reise morgen: 1. Von Sagres mit dem Bus 47 nach Lagos. 2. Von Lagos nach Faro mit der Regionalbahn 3. Von Faro zum Flughafen mit dem Taxi. 4. Von Faro nach Lissabon mit dem Flugzeug. 5. Von Lissabon in Richtung Hotel mit der Metro. 6. zu Fuß die letzten Meter . Zum Nachmittag in einem Brasilianischen Imbiss/Restaurant sehr lecker gegessen. Jetzt pause und heute Abend früh Abendessen, morgen geht es zeitig los .

Vom Hiker zum Strandtouri in nur einem Tag.

10. Tourtag von Vila do Bispo zum Cabo são Vicente/Sagres

Es stand die letzte Tour an . Von Vila do Bispo 14km zum südwestlichsten Punkt Europas, Cabo são Vicente und danach noch 7km zum nächsten Ort, Sagres. Heißt so wie das Bier das es überall in Portugal gibt. Hat aber mit der Brauerei direkt nichts zu tun, nur der Name des berühmten Ortes hat Pate gestanden. Sagres ist klein und ist wegen der geographischen (auch historischen) Lage berühmt. Der Weg führte erst im Inland durch wenig spektakuläres Gelände, ein Kieferwald gilt als erwähnenswert. Danach wieder an der Küste. Das letzte Stück ging auf keinem Weg, allerdings mit Markierungen, sondern auf einem Feld aus Steinen. Das hat mich einiges an Nerven gekostet. Leider keine Fotos , war zu sehr mit nicht Umknicken beschäftigt. Das Kapp war ein Tourispot an dem ich mich nicht lange aufgehalten habe. Auch die „letzte Bratwurst vor Amerika“ (Zitat) wurde von mir links liegen gelassen. Habe mich auf nach Sagres gemacht wo ich eine Verabredung zum Abendessen mit Emilio und Emilio hatte, auf die ich mich freute. Nach dem ankommen noch eine kleine Runde gemacht und dann einen tollen Abend mit den beiden gehabt. Erkentniss des Tages: Jetzt muss ich Bilbao kennen lernen.

Der Tag meinte es gut, viel Wind und Wolken erleichterten mir den Weg.
Windy day
In der Ferne sieht man schon das Kapp são Vicente.
Die wingepeitschte Gegend lässt wenig hochwachsende Vegetation zu.
Die letzten Buchten.
Angekommen in cabo são Vicente
Leider in Restauration, das Wahrzeichen vom cabo são Vicente, der rote Leuchtturm.
Treffen vor dem Abendessen mit Emilio und Emilio

09. Tourtag von Carrapateira nach Vila do Bispo

Es sollte Grün werden auf der Tour, wurde es auch. Jedoch nicht so wie erwartet, der Fluss der durch das Tal fließt war komplett ausgetrocknet. Trotzdem war die Strecke vor allem am Anfang angenehm zu laufen da es mehr Schatten als gewohnt gab. Habe Andreas getroffen auf der Strecke, danach sind wir zusammen weiter gelaufen. Leider habe ich mich auf der Karte auf dem Handy verguckt und wir haben einen Abzweig verpasst . Danach ging es etwas querfeldein und auch ein Hügel musste durch eine abgebrannte Eukalyptus Pflanzung herunter gegangen werden. Nach diesem kurzen Abenteuer ging es durch nicht mehr ganz so grüne Wege nach Vila do Bispo.


Insgesamt knapp 24 km hatte ich zu laufen


Eine kurze Pause bei einer Ansammlung von Häusern wo es ein Restaurant gab.
Ausblick von Vila do Bispo.
Merklich grüner war es auf dem Weg.

Mein Frühstück das mich 3,70€ und einen Zahn gekostet hat.
Einer der wenigen Korkeichen die ich auf dem yweg wirklich war genommen habe. Diese sind aber in der Region sehr verbreitet, die Nutzung des Korks ist ein Industriezweig hier.
Korkeiche
Mehr Schatten.

8. Tourtag von Arrifana nach Carrapateira

Schon seit 9 Tagen bin ich unterwegs auf der Rota Vicentina, heute ist mein 8. offizieller Tourtag. Die Reise neigt sich langsam dem Ende zu, aber ein paar Tage hab ich noch. Ich war heute 21km unterwegs und es war wieder gut heiß und auch steil und sandig. Es gab aber viel Abwechslung was das Laufen angenehmer gemacht hat. Auf genau der halben Strecke tauchte mitten im Nirgendwo wie aus dem Nichts eine kleine Reihe Ferienbungalows auf, wo es eine kleine Bar gab die mich mit kalten Getränken und Schatten versorgte. So gestärkt hab ich auch den restlichen Weg gut gemanagt bekommen, das letzte Stück bis kurz vor dem Ort auf einem großen und breiten Strand. Frisch geduscht und gleich in das kleine Örtchen Carrapateira zum Abendessen. In einen von 3 Restaurants habe ich Andreas aus Norddeutschland und Daniel aus dem südlichen Bayern wieder getroffen und sehr leckere Pizza gegessen. Die Erkenntnis des Tages, es wäre schön nicht immer nur alleine zu laufen.


Heute wieder ein wenig roter Sand

Es ging auch durch eine große Eukalyptus-Plantage



Fast das letzte Stück ging es über den riesigen Sandstrand von Carrapateira
Fast das letzte Stück ging es über den riesigen Sandstrand von Carrapateira
Fast das letzte Stück ging es über den riesigen Sandstrand von Carrapateira
Wandern am Sandstrand
Auf der Hälfte konnte ich in den Schatten und durchatmen.

Vor allem Morgens läuft man manchmal in einem Meeresnebel.
Dünen von Carrapateira.

7. Tourtag von Aljezur nach Arrifana

Heute war Tag der Herausforderungen, ich wurde aber am Ende der Tour mit einem Hotelzimmer mit herrlichem Ausblick und einer kalten Dusche belohnt. 17 km standen heute an. Die ersten km musste ich zunächst  steil bergauf aus einem Tal heraus, danach einige km auf geteerter Landstraße, der größte Feind von meinem linken Knie. Dort flog mir eine Biene oben in den geschlossenen Schuh und hat mich in den Spann gestochen. Zum Glück nix dick geworden. Die restlichen Km waren ein Stück an der Küste aber dann wieder im Inland nur mit einem warmen Lufthauch und das auf Sand bei bis zu 30 Grad,quasi ohne Schatten. Da hab ich zwischenzeitlich ziemlich kämpfen müssen. Da bin ich froh jetzt geduscht im klimatisierten Hotelzimmer auf dem großen Bett zu liegen und an meiner Tour zu schreiben. Später gibt es Burger unten in der Bar, ich werde mich glaub ich bis morgen nicht mehr vom Hotelgelände begeben.  Arrifana ist aber auch der kleinste von den Orten in denen ich bis jetzt hier gewesen bin . Quasi der Hund begraben. Heute nicht so viele Fotos, wegen Anstrengend und so. Erkenntnis des Tages, eine kühle Dusche kann die Strapazen des Tages gut abspülen.

Heute Tag der stacheligen. Erst der Skorpion, dann die Biene .

Die Angler stehen hier oberhalb der hohen Felsklippen, sehr beeindruckend.

Heute gab es einige Badetouristen zu sehen.

Blick aus meinem Hotelzimmer

6. Tourtag von Odeceixe nach Aljezur

Heute war es heißer als die letzten Tage, das lag auch daran das der Weg nur die ersten 1,5 Stunden an der Küste entlang ging. Danach verlief er inländisch. Einen ersten Sonnenbrand hab ich mir geholt, habe eine Stelle am Unterarm wohl nicht getroffen. Die Strecke war ruhig heute, ich habe im Gegensatz zu gestern nur wenige Mitläufer getroffen, das mag auch an meiner späteren Startzeit um 10 Uhr gelegen haben. Eine Pinienplantage habe ich gesehen, das war interessant. Jetzt sitze ich in einer sehr netten Hinterhof-Bar und relaxe, den ich merke schon ein wenig die Touren in den Knochen. Aber es ist super das mein Knie durchhält. Erkenntnis des Tages, es ist schön an einem neuen Ort anzukommen und den Tag Revue passieren zu lassen .

Eine Auswahl der heutigen Markierungen die mir wie immer sehr gut den Weg geleitet haben. Ab morgen werden die Farben allerdings von Blau Grün zu Weiss Rot wechseln da der Trilho dos Pescadores endet und ich den Caminho Histórico beschreite.




Nur der RWE!





Die Pinienplantage

Pinien Video
Morgens kommt man wegen der hohen Luftfeuchtigkeit an der Küste ganz schön in Schweiß
So sehen übrigens Palmen natürlich aus wenn sie nicht geschnitten werden.
Ein Weinfeld gab es auch zu sehen

5. Tourtag von Zambujeira do Mar nach Odeceixe

Im Guide stand über die Tour das sie ein bischen schwerer wäre, ich war gespannt. Hauptsache nicht die ganze Zeit auf Sand.😁 Es gab wieder ordentlich was zu sehen und der Track war tatsächlich ein wenig anspruchsvoller als die letzten. Jedoch alles im machbaren Bereich. Ein paar Klippen erklommen und Matschhürden überquert die durch vorkommende Rinnsale enstehen. Ich lade auch Videos hoch, ich hoffe das funktioniert. Es war auch zum ersten Mal spürbar voller auf dem Weg, es bildeten sich zwar keine Staus, aber ich habe schon den ein oder anderen überholt an dem Tag. Zur kurzen Pause gab es ein Galão und eine Pepsi sowie die wirklich sehr leckeren Samosas die ich mir morgens beim Frühstück hatte einpacken lassen. Abends gab es wunderbar gegrillte Dorade die ich mit meinen sehr herzlichen Basken Emilio und Emilio gegessen habe. Zum Schluss noch einen Absacker auf dem pittoresken Dorfplatz und ein Fußmarsch von 35 Minuten auf der Landstraße, ich hatte kein Taxi bekommen. Erkenntnis des Tages, jetzt habe ich Lust das Baskenland zu bereisen.

Emilio und Emilio. Boa Gente.
Mit dem Nebel morgens sah es aus wie in der Bretagne .
Ein Reihe von Tourgängern die ich überholt habe.
Mittagspause mit Aussicht
Ein Teil des Tracks war wegen Erdrutschen gesperrt, man wurde aber mit den blau grünen Zeichen wie immer sehr gut geleitet.
Das Orangene ist der Weg den ich gelaufen bin, das war die Umgehung des gesperrten Bereichs
Viele aus dem Meer ragende Felszacken boten sich mir heute

Ein wenig steiler war der Weg heute
Mein Endpunkt lag an einer Flussmündung
Das Wasser war so schön einladend, ich hab die Badehose angezogen und bin zum ersten Mal ins Wasser. Jedoch war der Fluss so flach, ich musste mich hinlegen damit ich unter Wasser war.
Sieht zwar nicht so aus, aber das Wasser war überall nur bis unter den Knien
Die Dorade war lecker
Ein Absacker auf dem Dorfplatz mit den Basken.
Ein Teil des Wegs war steiler, aber sonst wie gehabt.

4. Tourtag von Almograve nach Zambujeira do Mar

Die Schönheit der heutigen Etappe reiht sich in die Vergangenen ein. Viele imposante und steile Felsklippen, sandige Pfade, aber auch moderate Wege in schönen Kiefernwäldern machten den heutigen Tag zu einem erlebnisreichen Wandertag. In einem kleinen Ort namens Cavaleiro, auf ungefähr dem halben Weg, gab es Cafe und ein Eis. Auch eine zuvorige kurze Pause unter einer vertikal wachsenden Kiefer hatte gut getan da das Wetter heute merklich wärmer geworden ist und ich gut in Schweiß kam. Morgen erwartet mich eine härtere Etappe , ich bin gespannt.

Kiefern sind schon seit langem meine Lieblingsbäume, vor allem wenn sie in größeren Mengen vorkommen. Der Geruch und das Klima sind einfach einzigartig
Die Küstenlandschaft ist eine Augenweide
Hier wächst eine Flora die es z.t. nur hier gibt.
Im Cafe mit dem passenden Namen „Sunset“
Zambujeira do Mar
In meinem heutigen Endpunkt, Zambujeira do Mar
Auch das gehört dazu, die letzen 2,5 km bis zum Ort ging es an der Landstraße, allerdings mit einem gut ausgebauten Fußweg.
Ein kleiner Hafen, ca. 3 km vor meinem heutigen Endpunkt.
Das erste Storchennest mit Jungen das ich hier gesehen habe .
Blühende Kakteen gab es auch
Das ist Andreas den ich heute öfter gesehen habe und den ich in meinem heutigen Hostel näher kennen lernen konnte. Ein netter Zeitgenosse aus dem Raum Hamburg .
Der heutige Weg war stellenweise sehr gut zu laufen
Pause mit Cafe und Eis. (Eis nicht im Bild)

Meine kurze Pause-Kiefer

Die imposanten Felsklippen kommen auf den Bildern noch lange nicht so rüber wie in Echt.

3. Tourtag von Vila Nova de Milfontes nach Almograve

Heute erwartete mich eine kurze Wanderetappe von gut 10km, was mir nach der gestrigen Sandtour ganz gut in den Kram passte. Ich startete mit einer privaten Flussüberquerung und anschließendem Strandspaziergang. Die Klippen waren nicht ganz so hoch wie gestern, dafür konnte ich ungefähr zur Halbzeit an einem sehr schönen langen Strand eine längere Pause einlegen, meine Füße ins Wasser stellen und die andere Hälfte meines Riesen Frühstückstoast essen. Neben kurzen Abschnitten durch Gehölze, Felder und Wiesen bot sich mir das schon gewohnte Bild wunderbarer Felsklippen und Strände. Nur Störche habe ich heute nicht gesehen. Erkenntnis des Tages , Reginaldo Rossi, ein Sänger aus Recife, wird auch hier in den Bars gespielt. Ich habe beim Abendessen in dem wirklich kleinen Almograve zwei meiner „Mitläufer“ die ich in den letzten Tagen schon öfter gesehen und gegrüßt habe, kennen gelernt. Zwei lustige Vögel aus dem Baskenland. Emilio und Emilio, 69 und 70 Jahre. Man kennt sich auf dem Trilho .

Mein privater Bootsmann
Nachdem mich mein Bootsmann abgesetzt hatte, ein kurzer Strandspaziergang
Heute war Brückentag, es gab noch mehr
Man kann es nicht anders sagen, es ist einfach schön hier
Mittagspause Deluxe.
Emilio und Emilio die ich schon vor unserem offiziellen kennen lerne heimlich fotografiert habe. 🙂
Caminho, Trilho, Weg….



Der Strand in Almograve den ich fast verpasst hätte wenn ich nicht vor dem Abendessen noch einen Schlenker gemacht hätte. Das war ein Erlebnis
Zufrieden angekommen
Wäsche konnte ich auch machen

2. Tourtag am 05.06. von Porto Covo nach Villa Nova de milfontes

Nach dem gestrigen Wartetag ging es heute ans Eingemachte: 19,4 km und die meiste Zeit auf sandigen Pfaden. Das war anstrengend… Dafür wurde ich mit einer atemberaubenden Naturkulisse belohnt. Wie eine Perlenkette reite sich eine Bucht nach der anderen in die schroffe Felsküste. Und das beste war, das Knie hat mitgemacht und sich fast überhaupt nicht beschwert. Erkenntnis des Tages, Sand ist nicht gleich Sand. Heute Abend geht es ins Dorf zum Essen, meine Unterkunft das Hostel Pirata ist klein aber fein.

Die Küste mit einer Heideähnlichen Landschaft, z.T. mit Wacholder, Kiefern etc.

Sandwege die ein wenig innerhalb der Küste verliefen gab es z.T. auch, aus Vogelschutzgründen
Pause muss auch sein

Suchbild: Wo ist er?
Hatte echt Lust darunter zu gehen und die Füsse ins Wasser zu tauchen, da war ich aber schon ziemlich kaputt und wollte nicht auch noch da runter und wieder rauf.
Gefunden?